Martini-Quartier: Auftaktveranstaltung mit Vorstellung der Baugruppen

Am Dienstag, 20. März, hatte die MQ Projektentwicklungsgesellschaft mbH ins ehemalige Sudhaus geladen, um über den Stand der Planungen zu informieren. Darüber hinaus stellten sich Vertreterinnen und Vertreter der Baugruppen vor.

Auf dem ehemaligen Brauereigelände im gründerzeitlich geprägten Kasseler Stadtteil Vorderer Westen sollen in den kommenden drei bis vier Jahren rund 29.000 Quadratmeter Geschossfläche für Wohnen und weitere Nutzungen entstehen. Die Prämisse: weitestgehend frei finanziert und doch sozial ausgewogen. Der Verkauf der einzelnen Grundstücke ist inzwischen abgeschlossen und wie im Gesamtkonzept vorgesehen, werden die einzelnen Baufelder von verschiedenen Bauträgern und Baugemeinschaften entwickelt. In den nächsten Jahren werden im neuen Quartier sowohl Miet-, als auch Eigentumswohnungen, Wohnungen für spezielle Nutzergruppen und auch Gewerberäume entstehen.Das Projekt steht für ein Verständnis von Stadt als Möglichkeitsraum für unterschiedliche Lebensstile und -bedürfnisse, differenzierte Wohn- und Arbeitsformen sowie künftige Entwicklungen und Anforderungen. Der Prozess der Quartiersentwicklung wurde den Bedingungen vor Ort folgend neu gedacht und stellt einen wesentlichen Baustein der angestrebten urbanen Vielfalt dar. Vielfalt bedeutet für die Projektentwickler, dass Wohnungen und Raumangebote für unterschiedliche Personen zur Miete oder im Eigentum zugänglich und leistbar sind, somit für unterschiedliche Einkommen, für Menschen, die neue Nachbarschaften und das Wohnen in Gemeinschaft suchen, für Menschen mit und ohne Behinderung. Daher sind sowohl selbstbestimmte als auch soziale Wohnprojekte wesentliche Bausteine des künftigen Quartiers. Bei der Grundstücksvergabe wurden Akteure bevorzugt, die z. B. als Genossenschaften, Baugemeinschaften, gemeinnützige oder Wohnungsbau-Gesellschaften diese Angebotsvielfalt gewährleisten können.

Die Projekte in der Übersicht:

Nassauische Heimstätte/WohnstadtDie Wohnstadt hat ein Grundstück an der Kölnischen Straße erworben und wird hier voraussichtlich bis Herbst 2019 46 (37 frei finanzierte und neun geförderte) Mietwohnungen bauen.

Wohngestein-Wohnen inklusiv gGmbHDie Wohngestein-Wohnen inklusiv gGmbH wird das ehemalige Verwaltungsgebäude an der Kölnischen Straße für ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit und ohne Behinderungen umnutzen.

MartiniQ genossenschaftliches Wohnprojekt eGDie Genossenschaft wird in der Mitte des Quartiers 33 Wohneinheiten, Gemeinschaftsräume und drei Gewerbeeinheiten bauen.

Variowohnen Kassel GmbHIm Rahmen diese Projektes entstehen Wohnungen für Studierende und Auszubildende, die später flexibel den besonderen Anforderungen von unterschiedlichen Nutzergruppen angepasst werden können, wie z. B. für barrierefreies oder altengerechtes Wohnen.

Baugemeinschaft Lager 19Auf dem Grundstück des ehemaligen Lagergebäudes an der Hardenbergstraße werden von der privaten Baugemeinschaft 20 Wohneinheiten und Gemeinschaftsräume realisiert.

Weitere Mietwohnungen werden im Rahmen der Bauprojekte einer gemeinnützigen Organisation an der Hardenbergstraße und einer privaten Baugemeinschaft an der Uhlandstraße entstehen.

23. Mär 2018 |

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