Grundsteinlegung für Evangelische Bank am Ständeplatz

Das Bauvorhaben für die grundlegende Neuordnung des Hauptsitzes der Evangelischen Bank am Ständeplatz 19 liegt im Zeitplan. Am 4. Dezember feierten Bauherr, Architekt, Vertreter der Stadt Kassel und der beteiligen Fachplaner und Firmen bei einer kleinen Zeremonie die Grundsteinlegung.

Grundsteinlegung beim Bauprojekt der Evangelischen Bank am Kasseler Ständeplatz 19: Architekt Prof. Alexander Reichel, EB-Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer, das für das Bauvorhaben zuständige Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich, Stadtbaurat Christof Nolda sowie der Aufsichtsratsvorsitzende der EB, Edgar Schneider (v.l.).

Für Verzögerungen auf der Baustelle hatten vor wenigen Wochen der Fund und die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesorgt. „Wir sind zuversichtlich, dass unsere Mitarbeiter ab dem Frühjahr 2020 nach und nach das neue Gebäude beziehen können“, so Joachim Fröhlich, das für das Bauvorhaben verantwortliche Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank (EB). Deutschlands größte Kirchenbank schafft derzeit die baulichen Voraussetzungen für moderne Serviceangebote und zukunftsorientiertes Banking. Die Vorarbeiten und der umfassende, ressourcenschonende Rückbau des um 1980 entstandenen Gebäudes an der Seidlerstraße 6 hatte im Herbst 2017 begonnen.
Der Baufortschritt ist deutlich zu sehen. Inzwischen sind Abbrucharbeiten, Teile der neuen Fundamente und Bodenplatten, die Erweiterung der Tiefgarage, diverse Sanierungsarbeiten am Ständeplatz 19 sowie Erd- und Verbauarbeiten ausgeführt worden. Im neuen Jahr folgen Betonarbeiten an den Untergeschossen, weitere Rohbauarbeiten und voraussichtlich ab Februar 2019 parallel dazu die Fassadenarbeiten mit Fenstern und der weitere Ausbau. „In wenigen Monaten werden die Konturen des neuen Gebäudes zu erkennen sein“, sagte Architekt Prof. Alexander Reichel. Dieses lege sich wie eine neue Hülle um die tragenden Elemente des Altbaus, die – wie Teile des Fundaments – weitergenutzt werden.

Eingebunden in den Bestand, sieht die Planung vor, den denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Bau am Ständeplatz durch eine lichtdurchflutete Eingangshalle stadtbildprägend mit dem komplett umgestalteten Baukörper des alten Hauptsitzes der Bank an der Seidlerstraße / Garde-du-Corps-Straße / Fünffensterstraße zu verbinden. Die gläserne Eingangshalle, die gleichzeitig auch als Veranstaltungshalle dient, verbindet künftig die funktional klar getrennten Bauteile, gliedert den Straßenblock und wird von drei Seiten aus erschlossen. Das denkmalgeschützte Gebäu-de am Ständeplatz (früheres Arbeitsgericht) bewahrt dabei seine Eigenständigkeit und bildet die neue, bis weit in die Friedrich-Ebert-Straße hinein wahrnehmbare Adresse der bundes-weit agierenden Kirchenbank: Ständeplatz 19.
An der Feierstunde zur Grundsteinlegung nahmen neben dem Vorstandsvorsitzenden der EB, Thomas Katzenmayer, und Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich auch der Aufsichtsratsvorsitzende Edgar Schneider und Kassels Stadtbaurat Christof Nolda teil. In ihrem Beisein wurde eine kupferne Zeitkapsel ins Mauerwerk eingelassen, die u. a. eine Urkunde, Münzen, Baupläne, eine aktuelle Tageszeitung und Publikationen der Bank enthält. Nolda würdigte die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Evangelischer Bank in allen Phasen des Projekts. So sei es gelungen, die funktionalen Anforderungen des Bauherrn mit den Vorgaben des Denkmalschutzes optimal in Einklang zu bringen. Nach Abschluss der Baumaßnahmen lasse das Ergebnis eine erhebliche Aufwertung des Stadtbildes im Bereich Ständeplatz/Fünffensterstraße erwarten. „Die Neuordnung der Evangelischen Bank ist die derzeit größte und wichtigste Baumaßnahme in der Kasseler City. Ich bin überzeugt, dass der architektonisch anspruchsvolle Entwurf dazu beiträgt, das Stadtbild weiter aufzuwerten“, betonte Nolda. Er hob hervor, dass die ressourcenschonende Neuordnung unter Einbeziehung des Baubestandes dem nachhaltigen Anspruch der Kirchenbank in besonderer Weise gerecht werde.

Durch seine zeitgemäße Architektursprache und eine sorgfältige Auswahl des Baumaterials signalisiert der Neubau mit seiner hellen Kalksteinfassade und hellem Eichenholz im Inneren Transparenz, Kundenorientierung und Nachhaltigkeit und vermittelt die leitenden Werte der Evangelischen Bank authentisch und sinnlich wahrnehmbar. Zur Minimierung des Energiebedarfs wird der Neubau im KfW Effizienzhaus-Standard errichtet.
Für rund 300 Mitarbeiter werden in offenen, flexiblen Büroeinheiten neue Arbeitswelten sowie ansprechende Kommunikationsforen zur Verfügung stehen. Neben den reinen Bürobereichen wird es auch öffentlich nutzbare Areale im Gebäude geben, insbesondere in den Eckbereichen des Erdgeschosses. Hinzu kommen Konferenzbereiche im Obergeschoss, erweiterter Parkraum im Untergeschoss sowie ein „Raum der Stille“, der sich in der gläsernen Eingangshalle befindet.

Die Evangelische Bank eG
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,3 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands und ein profilierter Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 470 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

02. Dez 2018 |

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