Stadtplatz Annastraße bietet neue Aufenthaltsmöglichkeiten

Endlich können die Bürgerinnen und Bürger den Stadtplatz Annastraße er- und beleben. Stadtbaurat Christof Nolda sowie Marion Streich (stellvertretende Ortsvorsteherin Mitte) und Steffen Müller (Ortsvorsteher Vorderer Westen) übergaben am Freitag, 31. März, um 13 Uhr der Öffentlichkeit den Platz. Auch bereits vor der offiziellen Übergabe nahmen Bürgerinnen und Bürger „ihren“ neuen Platz nördlich und südlich der Friedrich-Ebert-Straße in Beschlag und zeigten, dass ein solcher Freiraum die Lebensqualität im Quartier erhöht.

Steffen Müller (Ortsvorsteher Vorderer Westen), Marion Streich (stellvertretende Ortsvorsteherin Mitte), Stadtbaurat Christof Nolda und Miriam Winklhöffer (Mitglied Ortsbeirat Mitte) bei der Übergabe des Stadtplatzes.

„Der neue Stadtplatz Annastraße ist ein gutes Beispiel dafür, wie neben der baulichen Weiterentwicklung in der Stadt auch eine qualitative Weiterentwicklung der Freiräume dazu beiträgt, die Attraktivität und Lebensqualität dauerhaft zu erhalten und die Nutzungsvielfalt zu steigern“, betonte Stadtbaurat Christof Nolda bei der offiziellen Übergabe und ergänzt: „Besonders freut mich, dass die Gestaltung das Ergebnis eines guten Beteiligungsprozesses ist.“

Nachdem sich das Leben auf dem Boulevard Friedrich-Ebert-Straße zwischen Ständeplatz und Annastraße eingespielt hat, nahmen sich die Planer unter dem Motto „Lebensqualität erhalten, Nutzungsvielfalt steigern“ der qualitativen Aufwertung der Freiräume im Quartier an. In einem intensiven Beteiligungs- und Abstimmungsprozess unter Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Ortsbeiräte Vorderer Westen und Mitte haben die Planer ein Konzept entwickelt, das den Platz für die unterschiedlichsten Zwecke flexibel nutzbar macht.Die Besonderheit des Platzes ist seine durch die Friedrich-Ebert-Straße getrennte, zweiteilige Struktur. Charakteristisch für beide Platzhälften sind die roten Sitzelemente mit Holzauflage. Die südliche Platzhälfte zwischen Etuis Mertl und Berliner Apotheke beheimatet eine von roten Bänken eingefasste Bauminsel, die mit vier großen, stadtklimafesten Blauglockenbäumen bepflanzt ist. Die akzentuierte Beleuchtung der Bäume stellt ein weiteres attraktives Detail des Platzes dar, ebenso wie die im nordwestlichen Platzbereich nachgezeichneten Außenmauern des ersten in der ehemaligen Hohenzollernstraße erbauten Hauses. Die Platzflächen sind mit hellgrauen Betonplatten belegt, die eine schmutzabweisende Oberflächenversiegelung haben. Im Grünzug Motzberg zwischen Albert-Schweitzer- und Königstorschule ist der Stadtplatz Annastraße der erste fertiggestellte Baustein, der sich nach seiner Neugestaltung zu einem neuen Aufenthalts- und Verweilraum für Jung und Alt entwickeln wird. Im nächsten Schritt erfahren auch die Freiflächen zwischen den beiden Laubengang-Häusern und der Motzberg eine Neugestaltung. „Über neue Wegeverbindungen und Grünzonen sowie neu gestaltete Spielbereiche wird der Grünzug Motzberg Freiräume erhalten, die sich an unterschiedliche Altersgruppen richten“, erläuterte Stadtbaurat Nolda das Ziel der Stadt, das Gesamtareal als durchgehenden Grünzug von der Albert-Schweitzer-Schule bis zur Königstorschule erlebbar zu machen.

31. Mär 2017 |

Baustellenbericht
Grünzug Motzberg

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