Freiraum „Grüne Banane“, 1. Bauabschnitt Annaplatz beginnt am 4. Oktober

Die „Grüne Banane“ ist eine besondere und eigenständige - bisher wenig wahrgenommene - Figur im Stadtgrundriss. Als Grünzug zieht sie sich von der Parkstraße bis zum Königstor und stellt so als wohnungsnaher Freiraum eine wesentliche Ergänzung zum dichten städtisch geprägten Raum der Friedrich- Ebert-Straße dar. Sie ist eine wichtige Grundlage für die Wohnqualität im Quartier.

Von besonderer Bedeutung ist der neue Stadtplatz an der Tram-Haltestelle „Annastraße“ beidseitig der Friedrich-Ebert-Straße, der ab dem 4.10.2016 bis voraussichtlich Weihnachten von der Fa. Klei aus Baunatal umgebaut werden wird. Ausgehend von der umgestalteten Friedrich-Ebert-Straße, die den Platz in Ost-West-Richtung durchschneidet, wird der Stadtplatz nach Norden und Süden nahtlos in die angrenzenden Grünflächen der „Grünen Banane“ übergehen. Deshalb werden die Parallelstraßen gestalterisch in die Platzflächen integriert. Die funktionalen Anforderungen an den Platz leiten sich aus den Beteiligungsverfahren zum Integrierten Handlungskonzept Friedrich-Ebert-Straße und zum städtebaulich-freiraumplanerischen Konzept zur Grünen Banane ab.

Das Planungsgebiet nördlich der Friedrich-Ebert-Straße umfasst eine Fläche von insgesamt 850m², wovon der Stadtplatzbereich ca. 350m² einnimmt. Das südliche Areal mit einer Gesamtfläche von 1280m² beinhaltet vor allem den ca. 910m² großenStadtplatzbereich.

Beide Platzflächen werden mit hellgrauen Betonplatten mit einer schmutzabweisenden Oberflächenversiegelung in den Formaten 40/60 cm und 40/40 cm belegt und eröffnen somit vielfältigeNutzungsmöglichkeiten. Eine Versorgungsstation für Strom, Trinkwasser und Abwasser wird im Bereich der„grünen Insel“ angeordnet. Im nordwestlichen Platzbereich werden die Außenmauern des ersten in der Friedrich-Ebert-Straße erbauten, jedoch kriegszerstörten Hauses mit einem dreireihigen Klinkerverband nachgezeichnet.

Der südliche Platzbereich läuft gestalterisch in die bestehende Anliegerstraße hinein und wird durch eine Reihe, teilweise herausnehmbarer Poller abgegrenzt. Die Anliegerstraße behält dabei uneingeschränkt ihre verkehrliche Funktion. Der südwestlich angrenzende private Bereich wird neu geordnet, so dass zwischen der fensterlosen Nordfassade und dem begehbaren Straßen- und Parkraum ein Grünstreifen entstehen kann, für den eine flächendeckende Begrünung mit der hierfür geeigneten Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris) vorgesehen ist.

Im nördlichen Platzbereich wird der Parkplatz neu angeordnet (mit teilweiser Verlagerung von Stellplätzen). Dadurch soll zur Friedrich-Ebert-Straße eine Erweiterung derPlatzfläche erfolgen, die den rechts und links angrenzenden Geschäften mehr Raum vor den seitlichen Schaufenstern gibt. Die nördliche Raumkante bildet ein im Schnitt 1,4 m hohes Rankgitter aus Metall, das der Abschirmung der angrenzenden Parkplätze dient.

Für den Platz charakteristisch werden die roten Sitzelemente mit Holzauflage sein. Die südliche Platzhälfte wird eine von roten Bänken eingefasste Bauminsel enthalten, die mit vier großen stadtklimafesten Paulownien (Blauglockenbaum) bepflanzt werden wird. Wie der deutsche Name der ausgewählten Bäume sagt, blühen die Paulownien vor Blattaustrieb im März/April tiefviolett bis himmelblau und entfalten damit eine besondere Atmosphäre im zeitigen Frühjahr.

Quelle: Büro Wette undKüneke GbR, Ingenieurbüro für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung,22.09.2016

28. Sep 2016 |

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